SPD-Landtagsabgeordneter René Schneider besucht den WVN

SPD-Landtagsabgeordneter René Schneider besucht den WVN

18. August 2026

Trotz Dürre: Trinkwasserversorgung bleibt sicher

Trotz anhaltender Dürre bleibt die Trinkwasserversorgung am Niederrhein sicher. Dies haben Vertreter des Wasserverbundes Niederrhein (WVN) jetzt noch einmal im Gespräch mit dem SPD-Landtagsabgeordneten René Schneider bestätigt. Die Gesellschaft mit Sitz in Moers versorgt mit ihren Trinkwasserbrunnen und Leitungen zahlreiche Kommunen wie Kamp-Lintfort und Rheinberg mit frischem Trinkwasser. Die beiden Geschäftsführer Sascha Merz und Thomas Oertel trafen den SPD-Politiker jetzt, um über aktuelle Wasserwirtschaftsthemen zu sprechen. 

Zwar wurde in diesem Frühjahr aufgrund der erhöhten Temperaturen wenig neues Grundwasser gebildet. Doch die Reserven sind so umfangreich, dass es viele trockene Jahre in Folge bräuchte, bevor die Trinkwasserversorgung gefährdet wäre. Die Menschen in der Region müssen sich also keine Sorgen machen, dass irgendwann kein Wasser mehr aus dem Hahn kommt, so die beiden Geschäftsführer. „Sparsamkeit ist immer gut, aber selbst aktuell nicht nötig. Besser ist es, verantwortungsbewusst und vernünftig mit dem Trinkwasser umzugehen. Aktuell macht es etwa keinen Sinn, den Rasen zu sprengen“, sagt Thomas Oertel. 

Mit „Wasser in Zeiten der Klimakrise“ hat sich auch Schneider in den vergangenen Monaten beschäftigt. In wenigen Wochen wird der Abschlussbericht einer gleichnamigen Kommission vorgestellt, in der er mitgearbeitet hat. „Wir werden Dutzende Empfehlungen geben, wie künftig mit Wasser umgegangen werden soll. Denn eines ist klar: Das Angebot an Wasser variiert je nach Region und wird weltweit noch zu Verteilungskämpfen führen. Darauf sollten wir uns frühzeitig vorbereiten“, sagt Schneider. Der historisch niedrige Pegelstand des Rheins sei nur ein Warnsignal. Die Wasserwirtschaft habe das nach seinem Eindruck alles im Blick, was Sascha Merz nur bestätigen kann: „Wir arbeiten täglich daran, die Versorgung der Menschen in unserer Region auch unter erschwerten Bedingungen sicherzustellen. Dafür brauchen wir die Unterstützung der Politik."


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